Sonntag, Februar 26, 2012

Mit Mausi geht's bergab

Liebe kann die Fantasie beflügeln. Im Rausch der Glücksgefühle kann der Geist übersprudeln vor zauberhaftesten Vorstellungen. Wie die konkret aussehen, bleibt meist hinter der verspiegelten rosaroten Brille versteckt. Sie gehen ja meist auch höchstens eine weitere Person an. Amouröse Fantasien gehören zu den geheimsten Dingen der Welt, von wenigen Plapperbacken abgesehen, die ihre Vorlieben offen umhertröten.

Wenn die Welt etwas mitbekommt von dem, was der liebestrunkenen Fantasie entsprungen ist, sind es Kosenamen, die sich die Pärchen wechselseitig zuzwitschern, und mit denen sie sich umschnurren. In zartfühlenden, romantischen Wissenschaftlern ist nun vor einigen Jahren die Sehnsucht gekeimt, zu erfahren, wie die liebenden Deutschen einander nennen – mit Hilfe neckischer Strichlisten. Jüngst zum fünften Mal.

Aktuell haben sie herausgefunden: Mit „Mausi“ geht’s bergab, sie ist nur noch auf Rang 5 der häufigsten Kosenamen. Im neckischen Aufwärtswind schwirren weiter gezuckerte Tiernamenverniedlichungen wie „Blütenfloh-Krümelwürmchen“ oder Zuckerbäcker-Kreationen wie „Schokodropsi“. Auf Platz 1 bleibt weiter „Schatz“ oder „Schatzi“, das Ideal-Standard-Becken unter den zärtlichen Bezeichnungen. Die Liebe bietet ja viele Aspekte, in denen die Fantasie sich austoben kann. Muss ja nicht der Kosename sein.

4 Wortmeldung(en):

Blogger mkh meint...

Ich bin dafür: http://youtu.be/HmfhtqYndDk

26/2/12 21:05

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Ja so woan's, di oiden Rittersleit... di hoam no Schnucki gsogt...

Schöne Sache, doppelt.

26/2/12 22:04

 
Anonymous nachtschwester meint...

Ich gestehe, ich habe mich vor Jahren mal mit einem Franken vergriffen, der mich bald "Spatzl" nannte. Das war sein Ende.

28/2/12 13:40

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Spatzl? Achherrje. Alles richtig gemacht!

29/2/12 22:46

 

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