Freitag, Oktober 21, 2005

Heute nehme man nicht Dr. Oetker, sondern ein gebundenes Buch zur Hand. Irgendeines. Welches, ist egal. Und dann kann man sich fragen, ob der Schutzumschlag bei gebundenen Büchern in Wirklichkeit niemanden schützt, sondern vielmehr so heißt, weil er vom gesamten Buch den meisten Schutz benötigt, damit er nicht kaputt geht.

12 Wortmeldung(en):

Anonymous bittersweet choc meint...

genauso ist es! um die umschläge mache ich mir immer am meisten sorgen. darum kaufe ich mir taschenbücher.

21/10/05 15:10

 
Blogger zulangsam meint...

ich find taschenbücher auch viel toller, und schutzumschläge mach ich jedenfalls immer als erstes ab, damit sie nicht kaputt gehen.

21/10/05 17:25

 
Anonymous Finja meint...

Taschenbücher haben auch noch den Vorteil, dass man mindestens zwei zum Preis eines gebundenen Buches bekommt.

21/10/05 18:45

 
Anonymous sabbeljan meint...

eine marktluecke? schutzumschlaege fuer schutzumschlaege?

21/10/05 18:45

 
Blogger undundund meint...

was kaum einer weiß: hörbücher wurden genau aus diesem grund erfunden. die schutzumschlag-problematik kann so ganz elegant umschifft werden.

21/10/05 20:26

 
Anonymous dieJulia meint...

Jo, gebundene Bücher. Mangelware in meinem Haushalt - ich halt's da mit der Frau Schokolade: lieber Taschenbuch und viel als Hardcover, wenig und verhutzelt. Hier geht ausnahmsweise Quantität vor angeblicher Qualität, und außerdem verhalten sich die Taschenbücher im Bett definitiv lesefreundlicher als ihre Kollegen von der "Ich-bin-teuer"-Schnöselfraktion.

Es lebe das Taschenbuch!

dieJulia

22/10/05 00:32

 
Anonymous 500beine meint...

im lebensmittelgeschäft kaufe ich dr.oetkers nie mit verpackung, sondern lasse mir den inhalt live aushändigen.

22/10/05 14:27

 
Blogger Turnschuhmädel meint...

Das ist zweifelsohne eine berechtigte Frage.

Siehe "Die Erzählungen" von Thomas Mann zum Beispiel. Was hat man sich dabei blos gedacht? Der Plastikumschlag ist sperrig und glatt und rutscht immer mehr oder minder vom Buch; wenn man es aufschlägt, um seinen eigentlichen Verwendungszweck auszukosten, steht diese Plastikhülle seitlich ab und ist sehr hinderlich. Irgendwann habe ich aufgegeben und den Umschlag entfernt. Nun ist das Buch irgendwie fleckig und sieht sehr abgegriffen aus, obwohl ich recht schonend damit umgegangen bin. So ist das eben mit weißem Einband (Beweis: Einkaufen bei Pimky, weiße Hosenbeine und Tops, in etwa so breit wie mein kleiner Finger, über und über bedeckt mir Make-up Flecken. Aber das nur am Rande). Jetzt liegt der Umschlag im Bücherregal und wird zum Staubfänger. Dabei sieht er in all seiner Nichtverwendungsfähigkeit so hübsch aus!

22/10/05 17:40

 
Blogger kubelick meint...

haja, als irgendwann eine idee geboren wurde, ein designmuseum ins leben zu rufen, hat ein prominente allgäuer protestiert mit der gegengedanken, dass alltagsgegestände, design hin oder her, sind nichts im museum. da kann man sie nicht benutzen. ich muss jedoch der von uns gegangenen neue sammlung in münchen zu gute halten, dass man ausdrücklich auf alle zum sitzen gedachten exponate, sich setzen konnte.
nun der umgang mit dem schutzumschlag liegt jedem individuell überlassen. m.e. soll dieser durchaus zum schutz des einbands dienen. und wenn er abgegriffen ist, so ist es seine karma.

sollten erbosste amazon “gebraucht“-kunden aufständisch werden, dann denke ich ein auszug aus dem duden zum schutzumschlag dürfte als rhetorischer schachzug reichen.

stadt aus glas: bisher fantastisch. sie schreiben beide gut. verdammt gut.

23/10/05 20:58

 
Anonymous mcwinkel meint...

Meine Lektüre hat sowas nie. Wär´ ja noch schöner, die MoPo in Schutzhülle. ich bitte Sie! :)

24/10/05 12:22

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Wär doch mal was, oder? :)

P.S.: cyrieey

24/10/05 14:46

 
Blogger kubelick meint...

P.S.: cyrieey

Sie sagen es.

25/10/05 01:56

 

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