Montag, Januar 24, 2005

Wenn französisch sprechende Kühe jenseits von New York und Witten-Herdecke Zahnbürsten verschlucken

Ich war noch nie in den USA. Insofern habe ich nie aus nächster Nähe bestaunen dürfen, dass sich Witten-Herdecke (wo ich bisher auch noch nie war) vor allem architektonisch von New York unterscheidet. Und ich weiß nicht, ob bei der Vielzahl hilfreicher Produkthinweise (s.u.) auch einer darauf hinweist, dass es Gesünderes gibt, als eine Zahnbürste zu verschlucken. Zumindest ist in Tarif (Saudi-Arabien) ein 70-Jähriger operiert worden, dem eine Zahnbürste entfernt wurde, die dieser 22 Jahre zuvor verschluckt hatte. Die Operation war erfolgreich. Weniger erfolgreich war die Ursachenforschung.Den Mann hatte der bürstige Plastik-Fremdkörper im Bauch zuvor nach eigenen Angaben nie gestört. Wie es dazu kommen konnte, dass der Mann die Zahnbürste verschluckte, verstanden auch die Ärzte nicht.

Das geht Pavianen im Zoo von Hythe in England wahrscheinlich ähnlich. Die verstehen aber nicht einmal ihre Wärter. Da sie erst vor Kurzem aus Paris eingekauft wurden, verstehen sie nur Französisch - oder das, was Paviane so davon verstehen. Insofern müssen ihre neuen Wärter auf jetzt Französisch lernen, denn: "Wenn wir Englisch sprechen, gucken sie nur wie benebelt."

Ein wenig benebelt wiederum war (oder guckte) wahrscheinlich auch eine Kuh - nicht weit von Hythe entfernt - in Butleigh. Falls es französisch- oder englischsprachige Warnrufe gegeben hatte, hat sie beide in den Wind geschlagen oder nicht verstanden und war seelenruhig in einen Swimming-Pool spaziert. Mit beeindruckender Wasserverdrängung klatschte sie also ins feuchte Nass. Allzu überzeugt hat sie die wässrige Umgebung dann auf Dauer aber wohl auch nicht. Nun sind Ausstiegsleitern in Swimming-Pools allerdings auch selten für Paarhufer ausgerichtet...

3 Wortmeldung(en):

Blogger viktorhaase meint...

Das mit der Zahnbürste ist auch mir mal passiert. Man glaubt es kaum. Allerdings handelte es sich dabei um eine Reisezahnbürste, zum zusammen stecken.
Der kleine Bürstenknopf, eh etwas locker drauf, rutschte sich um Griff und weg war er. Das Problem löste sich aber unspektakulär von selbst. Ich möchte die Lösung nicht genauer schildern, aber darauf hinweisen, dass ich sie fortan nicht mehr benutzte, sondern eine neue, im übrigen sehr futuristisch anmutenden Zahnbürste aus einem Stück, erwarb.

25/1/05 10:16

 
Blogger Fidbert from Hell meint...

das mit der kuh ist lustig. vor allem vor folgendem hintergrund: kühe können nicht schwimmen, weil sie "vollaufen". der schließmuskel ist quasi zu schwach und so ertrinken die armen dinger durch den arsch ;).

25/1/05 11:05

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Das ist bei Schafen ähnlich. Man schaue sich auch in diesem Zusammenhang Deiche und Wiesen an. Das erklärt einiges. :)

1/2/05 16:16

 

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