Mittwoch, März 23, 2005

Transalpine Spuknotdurft auf dem Regal

Im Land, wo Kaiserschmarrn und Palatschinken, Paradeiser und Sachertorte auf den Tellern landen, geht beim Frühlingsputz gespenstische Angst um. Jeder Wisch über Regale, Schränke und Kommoden wird begleitet vom Spuk des Unheimlichen. Denn jenseits der Alpen nennt man das, was man hier schnöde Staub nennt, gern Geisterscheiße (Gäästerschääße).

Seitdem mir das bewusst wurde, versuche ich, meine Zimmergeister stubenrein zu erziehen, damit sie kurz nach draußen geistern zum Austreten - lasse sogar Tag und Nacht das Fenster offen. Der Erfolg lässt noch auf sich warten. Hilfreiche Tipps von Erfahrenen im Umgang mit Zimmergeistpädagogik werden gern genommen.

3 Wortmeldung(en):

Anonymous Anonym meint...

gleiches mit gleichem vergelten. rausfinden wo die kollegen sich am liebsten aufhalten (erfahrungsgemäß auf dem fernseher und unterm bett), hose runter und der rache freien lauf lassen.

23/3/05 16:27

 
Blogger Resa meint...

Was Geister mögen:
Fluoreszierende Stoffe, Gummibärchen, Wodka, Crysanthemen, James Joyce, die Libertines, Akupunktur.
Was Geister nicht mögen:
Baumwolle, Altbier, Marlen Haushofer, Blasmusik, Vögel und Leichtmetallfelgen.

23/3/05 20:55

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Joyce hab ich da, Libertines auch. Wodka und Chrysanthemen kann ich kaufen, Akupunktur... schaunmermal. Altbier kommt mir seit Jahren nicht mehr ins Haus, Marlen Haushofer blieb bisher auch außerhalb meiner vier "Wände"... da scheitert's eigentlich nur bei der Baumwolle. Es sei denn, es geht nur um unverarbeitete Baumwolle...

23/3/05 21:05

 

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