Sonntag, Mai 06, 2007

Großartige Musik für neugierige Ohren (VII)


Die ersten waschwassergrauen Wolken sind in den Frühling gezogen und senken sich über die Dachfirste, um sich kalt und nass zu ergießen. Pollenallergiker jubeln, die zuletzt überbevölkerten Balkons verwaisen wieder ein Stück weit. Plötzlich halten viele sich wieder häufiger innerhalb der vier Wände auf. Und vielleicht findet sich da sogar etwas Zeit, das Datenkabel schwitzen zu lassen, die Boxen aufzudrehen und einmal mehr die Ohren zu spitzen, um sich für die neuesten Musiktipps begeistern zu können. Wie immer kann ich den Kauf der jeweiligen Original-CDs nur empfehlen.

Ein wahres Füllhorn genialer und hoch origineller Ideen, gewitzter und geschickt instrumentierter Arrangements, virtuos verzwirnter Popsongs und herrlicher Melodien finden sich auf "Trompe l'oeil", dem in meinen Ohren fast schon unverschämt großartigen neuen Album von den frankophilen Kanadiern Malajube. Es rumpelt, taumelt, bricht auseinander ohne zu zerfallen und verzaubert und betört im selben Augenblick. Nichts ist, wie es scheint, alles hat mehr als einen Boden, aber was es ist, ist fantastisch. Ohren weit aufsperren, reinlauschen, lieben lernen und danach zum Plattenhändler rennen: Montreal -40. Sie erinnern auch ein wenig an die ähnlich augenzwinkernd-verrückten und versponnenen Islands, die hier spontan gleich noch im Anschluss kennen gelernt werden können mit ihren rohen und zugleich verspielten, ungeschliffenen Diamanten. Die Islands wiederum nannten sich ja zuvor The Unicorns und waren nicht weniger irrwitzig und famos, wie sich hier nachhören lässt.

Fast schon unverschämt unscheinbar, auf spektakuläre Weise unaufdringlich und zugleich berückend schön sind die Songs von The National. Lieder, gut abgehangen wie edler Parmaschinken, vollmundig, sanft und in Ruhe gereift wie ein teurer Rotwein. Irgendwo zwischen Leonard Cohen, American Music Club, Nick Cave und Wilco. Fast beiläufig brennen sich die kleinen Mikro-Epen ein, bleiben die feinen Gitarrenlinien, das perlende Klavier, die luftigen Grooves, sanften Bläser und der schnurrende Bariton von Matt Berninger hängen. Hier lassen sich zwei tolle Songs der Vorgängeralben kennen lernen. Wichtiger aber noch: Mit "Boxer" erscheint in knapp zwei Wochen ihr großartiges neues Album, das ich nur zum Kauf empfehlen kann. Und mit The fake empire gibt es hier den ersten Song zum Reinschnuppern.

Um kein falsches, sondern um das Ottomanische Imperium geht es im Song von A Hawk And A Hacksaw, dem neuen Projekt des ehemaligen Neutral Milk Hotel- und Bright Eyes-Schlagzeugers Jeremy Barnes. Nachdem auch er für die famos rumpelnde, weltmusikalische Balkancountry-Platte von Zach Condons Beirut (siehe hier für Anspieltipps) hinter der Schießbude saß, scheint er auf den Geschmack gekommen zu sein. Während Condon für Beirut seine Songs aus dem Gedächtnis im Anschluss an seine Balkanreise schrieb, sind Jeremy Barnes und seine Mitstreiter stracks nach Rumänien gedüst, um direkt vor Ort mit den Blechblasderwischen, der Speedpolka-Legende Fanfare Ciocarlia ihre Titel einzuspielen. Wild wirbelnder Klezmer trifft Country, Punk und Rock. Neugierig? God bless the Ottoman empire! und Zozobra.

Auch Björk bringt dieser Tage ein neues Album heraus - "Volta". Davon gibt es vorab noch nichts Schillerndes zu hören. Beim Buddeln habe ich aber immerhin die sehr fein versponnene Nummer Verandi vom Vorvorgänger "Vespertine" wiederentdeckt. Wer's noch nicht kennt, kann es nun prompt ändern.

Fluffig zarten Sommersonnenpop mit unschuldiger Mädchenstimme und cleveren Arrangements bieten The Postmarks mit Goodbye. Ähnlich gut gelaunt, aber weit druckvoller und mitreißender poltern The Lodger, eine der neuesten Hype-Bands von der "Insel", durch ihre beschwingten Punkpopnummern wie You got me wrong. Auch von der Insel (genauer: von einer Insel vor der Insel, der Isle of Wight) kommen The Bees, die ansonsten aber mit ihren wuseligen Kollegen aus Leeds kaum etwas verbindet. Vielmehr machen sie herrlich gestrigen, leicht psychedelisch angehauchten und schleiervernebelten Indierock. Tief entspannt, enorm wandelbar und zugleich quicklebendig, mal mit sägenden Gitarren, oft mit zigstimmen Himmelschören, manchmal auch mit brodelndem Gänsemarsch-Arschwackel-Funk. Auch sie haben mit "Octopus" just ein neues Album draußen. Eine ihrer vielen Facetten zeigen sie hier.

Eine kleine Träne hatte ich am Rande verdrückt für David & The Citizens, eine der feinsten Indie-Rockbands der letzten Jahre. Anscheinend ohne Grund. Denn wie völlig überraschend in den Kommentaren zu lesen ist, stimmt das Gerücht, dass sie sich aufgelöst hätten und das ich einer Meldung einer Musikzeitschrift entnommen hatte, wohl nicht. Wärmstens empfehle ich hier The end, eine famos quirlige Nummer mit dengelnden Fuzzgitarren, wumpernden Tubas und einem Hauch von Pulp Fiction.

Sehr feiner deutscher Indie-Rock, nicht mehr so sehnig und rumpelig wie früher, stattdessen aber zupackender und geradliniger und mit großem Pop-Appeal, kommt von Pale und hier gibt es die Hymne You wanna be so good vom aktuellen Album "Brother. Sister. Bores!". Auf demselben Hamburger Label, dem feinen Grand Hotel Van Cleef, tummelt sich auch ein neuer, talentierter Songwriter, der sich Ola Podria nennt, und dessen Song Cindy Ihr hier für Euch entdecken könnt. Nicht aus dem hohen Norden, sondern aus Wiesbaden kommen die immer noch viel zu unbekannten, aber sehr talentierten Scut, die just ein wirklich gelungenes neues Album vorgelegt haben. Davon gibt es leider nichts zum kostenlosen Kennenlernen, wohl aber eine ältere Nummer, eine zarte, zerbrechliche Ballade: You love me 'cause I'm always late

Beinahe sensationell ist auch das Comeback der Indierock-Legenden von Dinosaur Jr. gelungen. Höchst vital und überraschend frisch sind J Mascis und seine Companeros zurückgerauscht auf die Bühnen der Welt. Und hier kann man sich mit "Beyond" davon überzeugen. Weit weniger legendär aber auch klasse sind die Schweden von Surrounded, die hier mit Safe tomorrow sun angeschippert kommen.

Ein tolles neues Album haben auch Blonde Redhead hingelegt. Zu hören gibt es hier davon 23. Selbiges gilt für die quirligen, cleveren Songs von Birdmonster, die hier mit All the holes in the walls vertreten sind.

Schrullig bis zum Anschlag, verquer, aber enorm faszinierend sind Make Believe. Einen Einblick in ihren verschrobenen Kosmos gibt es hier mit Pat tillman, emmitt till. Ebenfalls spinnert, einfallsreich, hoch energie geladen und vorwärts sausend ist der Schweiß treibende Rockquirl der Klaxons, die ihre erste Single nach Thomas Pynchons genialem Romanmonstrum "Gravity's rainbow" benannt haben und hier mit Atlantis to interzone angedüst kommen.

Nachtrag: Zusätzlich sei mit Dank an den famosen Musiktipp-Pionier Uli noch heißestens hierauf hingewiesen. Ein Videosammlung gewordenes Sammelsurium fantastischer Bands, die auf Kamera mitgeschnitten wurden.

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41 Wortmeldung(en):

Anonymous Rationalstürmer meint...

Wunderbar! Wird schnellstmöglich durchgearbeitet. Vielleicht fang ich ja auf meine alten Tage doch noch an, Björk zu mögen...

7/5/07 13:13

 
Anonymous bittersweet choc meint...

du bist so tröstlich, lieber ole! ich versuche mal, diese wahnsinnsliste an den neuen, grauen tagen durchzuarbeiten. ich brauche dringend neue töne für meine grossen ohren!

7/5/07 17:48

 
Anonymous Philsen meint...

Die Liste kann ich ohne weiteres unterschreiben. Für A Hawk And A Hacksaw habe ich soeben dank uli Karten geordert, sozusagen als Beirut Ersatz. Aber auch Blonde Redhead, Klaxons und The National sind ganz grossartig. Das ist was ich unter Musikgeschmack verstehe, aber du weisst ja worauf ich hinaus will ;-)

7/5/07 20:13

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@ratze: Wer weiß? Ich habe auch lange gebraucht dafür. :)

7/5/07 20:22

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@bitts: Das passt doch - hier ist ja einiges da, um Deine Ohren mit Neuem zu erfrischen. :)

7/5/07 20:22

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@philsen: Das geht mir nicht anders, und dass das, worauf Du hinaus willst, hier keine Berücksichtigung gefunden hat, dürfte auch zeigen, dass der spezielle Punkt nun wahrlich nicht allzu ernst zu nehmen ist. Ich weiß genau, was ich mag und halte meinen Geschmack für durchaus fundiert, bewusst und ausgewogen. Darüber hinaus kann mich in seltenen Fällen aber auch kurzzeitig amüsieren und vergnügen, was völlig aus diesem Raster fällt, insofern ich Beschmunzelnswertes daran finde, was in besagtem Fall gegeben war.

7/5/07 20:25

 
Anonymous Philsen meint...

Ok. Frieden. Punkt.

7/5/07 20:33

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Sehr fein. Gerne. Doppelpunkt quasi. :)

7/5/07 20:34

 
Blogger creezy meint...

Ole, verdammt du bist ja der Ilja Richter von Disco 2007! Na, im Moment rödelt Herr Neil Young. Habe ic gerade geschenkt bekommen … muss jetzt daueroutieren ;-)

7/5/07 21:24

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Ich hab zwar keinen Einfluss drauf, wie lange hinter den Links noch die Songs stecken, insofern sollteste vielleicht bei Interesse fix laden und später hören. Aber Onkel Neil darfste durchaus gerne noch lange rotieren lassen. :)

7/5/07 21:26

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Von Ilja Richter unterscheidet mich immerhin die Frisur, wenn auch nicht die Haarfarbe. Und mit Schlagermusik hatte ich es auch nie wirklich.

7/5/07 21:26

 
Blogger creezy meint...

gut, dann mache ich das schleunigst. aber ich habe gestern eine kritik vom b. dylan-konzert in berlin gelesen, die leute haben z.T. geheult, weil er so groß war! Die Alten können das einfach … ;-)

Und Schlager war dieter thomas heck, bei Ilja sind auch „the sweet“ aufgetreten ;-)

7/5/07 21:43

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Dass Heck Schlager war, ist klar. Schlager war auch Uwe Hübner (von dem unsere Oma-Nachbarin behauptet, er sei garantiert der uneheliche Sohn von Hans Rosenthal, so ähnlich sähen sie sich). Und Moik oder Gunter Emmerlich. Aber mir war, als würde Ilja neben Schlaghosen wenigstens zwischendurch auch schlagerigere Bands angesagt haben. Aber da mag der Bollerwagen meiner Erinnerung auch völlig aufs Glatteis schlittern. Das war noch nicht meine Zeit. Meine Geburt ließ da noch auf sich warten... :)

7/5/07 21:52

 
Blogger kerstin meint...

The National finde ich wunderbar - wunderbar unspektakulär und zur ständigen Begleitung ideal. Von Björk bin ich das erste Mal enttäuscht. Ich finde es anstregend UND irgendwie schon dagegwesen. Nojo:)

7/5/07 22:18

 
Anonymous Rabe meint...

Feine Liste! The Nationals sind schon einmal ein guter Tipp. Aber ich ahne, das sind noch mehr Sahnestücke zu entdecken.

7/5/07 22:26

 
Anonymous bakunin meint...

Tolles Foto auch von Deinem (?) CD-Regal. Ausnahmslos Superscheiben. Und der Effekt ist strange, wenn man nach unten scrollt und sich die Linien verengen. Fast als hätt man Drogen genommen.

7/5/07 23:25

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@kerstin: Um ehrlich zu sein, kenne ich das neue Björk-Album noch überhaupt nicht. Bei Uli habe ich vorhin einen Album-Stream entdeckt, habe aber noch nicht reingehört.

8/5/07 00:53

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@rabe: Um es mit dem jüngst verstorbenen Onkel Rudi zu sagen: "Lass Dich überraschen..."

8/5/07 00:54

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@bakunin: Das sind Ausschnitt-Aufnahmen von mir, die Teile meiner CD-Regale zeigen, ja. Der Effekt ist mir gar nicht aufgefallen, aber es stimmt schon. Wenn man draufklickt und das Bild vergrößert und dann runterscrollt, hat es tatsächlich einen irgendwie beinahe betrunkenen Effekt. :)

8/5/07 00:56

 
Anonymous Opa meint...

Heißen Dank wiedereinmal, daß du uns das so perfekt zubereitet auf den Teller legst. Alles im Kasten, bis auf "No atmosphere" und "Rough gem" , da erscheint 404 page not found.

Überwiegend durchaus Opa-compatible. Bei Björk, die ich eigentlich schätze, bin ich sehr vorsichtig, sie hat mich vor einiger Zeit mit einem Selbsttötungs-Video völlig verstört.

Äußerst passend auch die Wortbestätigung: mrpunk ;-)

8/5/07 06:18

 
Anonymous Opa meint...

The National, ist das ein eineiiger Zwillingsbruder von Nick Cave?

8/5/07 07:56

 
Blogger Markus Quint meint...

Dinosaur Jr. haben eine neue Scheibe produziert?! Merci für die Info! Letztes Jahr habe ich J Mascis solo auf der Bühne gesehen - fast so gut wie mit Band.

8/5/07 09:01

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@opa: Mit den Links hast Du komplett recht, merke ich gerade. Bei den Islands und den Bees hatte ich vergessen, nochmal zu checken, ob hinter den Links auch die entsprechenden Songs sitzen. Ich werde bei Islands und den Bees jetzt einfach auf die Myspace-Seiten verlinken.

8/5/07 09:26

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@opa II: In Ansätzen sicher. :)

Kennst Du "Grinderman"? Die neue Band von Nick Cave? Wollte ich hier auch erst reinnehmen und hab's dann wieder vergessen. Ich besorg Dir bei Interesse aber gern den Runterladelink. :)

8/5/07 09:43

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@mq: Gerne. Sie soll auch wirklich sehr, sehr gut sein. Ich kenne selbst nur den vorgestellten Song und ein bisschen Krams von Myspace...

8/5/07 09:44

 
Blogger frech'n'nett meint...

ganz schön fettes programm hier...

mit singenden mädchen tu ich mich ja schwer, die einzigen damen, denen ich länger als einen track zuhören kann sind pj harvey, beth gibbons,kim gordon und damals deborah harry...

die beyond/dinosaur jr hat leider das gemacht, was ich mir vorher fast schon gedacht habe: enttäuscht...
darf man aus solidarität natürlich trotzdem kaufen und bloß keinen pfifferling auf meine verstopften ohren geben...

8/5/07 10:17

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@frech'n'nett: Deswegen gibt es hier ja auch nur einen Song. :) Mir geht's ja ähnlich. Wobei ich mich in erster Linie mit (Rrrriot)Girliestimmen schwer tue. Die Yeah Yeah Yeahs habe ich mir nie auf lange Distanz geben können, zum Beispiel. Und auch die überall begeistert gefeierten Pipettes finde ich auf Langdistanz anstrengend. Wobei ich neben Beth Gibbons und PJ Harvey schon noch ein paar mehr Frauen länger als auf Songkürze folgen mag. Cat Power beispielsweise, einige Sachen von Tori Amos, Feist, Joanna Newsom, Björk, Regina Spektor, Cassandra Wilson und einigen anderen mag ich sehr gerne. Was Dinosaur Jr. betrifft: Ich mag den Song, den Rest des Albums kenne ich bislang noch nicht, aber einige Freunde von mir sind hellauf begeistert. Ich werde mich selbst noch reinfriemeln beizeiten. :)

8/5/07 10:51

 
Anonymous David Fridlund meint...

Hi!
I just understand a LITTLE German but what I want to say is:
I'm David Fridlund from David & the Citizens and we have not split up. Some members "have left" the band but there are now other members backing me - Just like it's always been - My band and my supporting musicians :-)
Please do check the David & the Citizens MySpace page for upcoming fall tour dates etc.!
Stay true!
/David

8/5/07 10:56

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Well, wow, that's a surprise! And maybe the best news I have read within the last weeks or months.

8/5/07 11:03

 
Anonymous cfk meint...

Besten Dank für den Blogothéque-Link. Hatte da vor ein paar Wochen den Arcade Fire Auftritt gefunden und natürlich das Lesezeichen vergessen. Die anderen MP3 werden natürlich auch angetestet. o/t:
Joost-Einladung gefällig? Dann kurz bei mir im Blog ein Kommentar schreiben.

8/5/07 13:04

 
Blogger Scheibster meint...

Ach, so viel Urlaub kann ich in meinem Leben nicht mehr nehmen, wie Ole mich brauchen macht.

Sprich: Danke schon wieder! :-)

8/5/07 14:29

 
Anonymous Opa meint...

Das wär natürlich super. Die Scheibe wurde mir bereits mehrfach empfohlen :-)

8/5/07 19:48

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@opa: Hier, wenn Du nach unten scrollst, findest Du einen neuen Song von Nick Cave mit seinen alten Mitstreitern (ohne Blixa Bargeld) unter neuem Namen.

8/5/07 20:10

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@scheibster: Da kann Urlaub ja auch noch gleich wieder in Arbeit ausarten.... aber immerhin welche, die (hoffentlich) Spaß macht.:)

8/5/07 20:10

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

@cfk: Was genau ist denn Joost überhaupt? Ich werd mich da wohl in den kommenden Tagen nochmal schlau machen müssen...

8/5/07 20:11

 
Blogger BeGu[∞] meint...

Ich gebe es zu: Das meiste kenne ich GAR NICHT!
Aber danke für die Tipps. Ich höre auf jeden Fall mal hinein.

9/5/07 11:23

 
Blogger Oles wirre Welt meint...

Vielleicht findet sich ja was Nettes dabei für Dich.

9/5/07 13:25

 
Blogger MacLeod meint...

Oha... eine Fundgrube! Zum Glück hab ich Urlaub!!!

9/5/07 15:05

 
Anonymous Opa meint...

Ganz herzlichen Dank! Ich habe einen Auszug des No Pussy Blues bereits verarbeitet.

10/5/07 08:24

 
Blogger hans meint...

björk....
höre das album seit zwei tagen, und ich weiß immer noch nicht wie ich es finden soll. interessant ist sicherlich die zusammenarbeit mit hiphop/"black music"-producer timbaland, den ich seit seiner fruchtbaren zusammenarbeit mit missy elliot schätze. aber irgendwie fehlt dem album etwas. dieses schonmal dagewesen gefühl habe ich auch, zusammen mit einer, bei björk mir allzu gut bekannten verstörtheit, die sich aber bis jetzt immer im laufe der zeit gelegt hat. bleibt abzuwarten, wie sich das album nach ein zwei monaten hören lässt. zumindest sollte man sich nicht auf den ersten eindruck verlassen. was allerdings fehlt sind hymnen, wie man sie auf post und homogenic noch in hülle und fülle finden konnte. irgendwie wirkt das ganze oft etwas unfertig, skizzenhaft. interessant ist, dass sie meines wissens zum ersten mal ein zwei stücke im duett singt mit einem typen, der anthony (??) heißt und dessen gesang mich an terry callier erinnert hat...auf jeden fall reinhören und sich dran gewöhnen, ich glaube es lohnt sich trotz allem!

10/5/07 21:58

 
Anonymous Miele meint...

Zur neuen Björk:

Find es eigentlich garnicht so schlecht, so wie man das nach fünf, sechs mal hören sagen kann. Hat doch einige gute songs, wie z.b. das tolle "The Dull Flame Of Desire" im Duett mit diesem anthony, oder auch "Wanderlust", "My Juvenile" oder auch "Declare Independence". es kommt zwar nicht an die Alben bis "Vespertine" ran, ist aber doch um einiges besser als das, meiner Meinung nach, doch recht anstrengende "Medulla" Album. auch wenn es teilweise ein wenig unfertig und skizzenhaft wirkt. ist geschmackssache. schieben sich ja auch nicht unbedingt viele, wie ich doch häufig, gerne mal ein schön fieses black metal album in den cd-schacht:-)

11/5/07 23:56

 

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